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Prenzlauer Nachrichten (5)
Radweg Berlin-Usedom - Achtung Umleitung in Prenzlau
Seit September 2011 bis vorausichtlich Ende 2012 wird in Prenzlau die B109 erneuert. Durch die Vollsperrung der Straße im Stadtgebiet Prenzlau kommt es auch für Radfahrer auf dem Fernradweg Berlin - Usedom zu Einschränkungen. Wir haben Ihnen nebenstehd eine Umleitung über die Fischerstraße und die Klosterstraße aufgezeigt. Diese ist vor Ort auch ausgeschildert.
Kontakt:
Stadtinformation Prenzlau
Marktberg 11
17291 Prenzlau
Tel.: (03984) 83 39 52
Uckermark auch bei den „Kulturfesten 2012“ wieder stark vertreten
Uckermark/Potsdam. Sein aktuelles Jahresprogramm hat der Verein Kulturfeste im Land Brandenburg e.V. am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Potsdam vorgestellt. Mit Bedauern teilten die Veranstalter mit, dass das für Ende April geplante 20. Internationale Gitarrenfestival Templin des Kunstinstituts Baja e. V. aus organisatorischen Gründen abgesagt worden ist.
Die Jahresbroschüre 2012 informiert auf 168 Seiten über die Programme von 67 Veranstaltern mit über 800 Einzelveranstaltungen in Kirchen und Gutshäusern, Scheunen, Ställen, Theatern und Open-Air-Bühnen, Seebühnen und Parks, Hallen und Kinosälen und erscheint in einer Auflage von 100 000 Exemplaren.
„Sie liegt an fast 1000 Orten in Berlin – an Theaterkassen, in Bibliotheken, Konzertsälen, Musikschulen und anderen Kultureinrichtungen sowie in Hotels, Restaurants und Gaststätten - aus. Und im Land Brandenburg werden die Broschüren an rund 700 Stellen - bei den Veranstaltern, in den Tourismusinformationen sowie in vielen öffentlichen und kulturellen Einrichtungen erhältlich sein“, informierte Christoph Wichtmann vom Verein Kulturfeste im Land Brandenburg e.V. Inzwischen sind die Kulturfeste im Land Brandenburg e.V. mit ihrem neuen Jahresprogramm auch im Internet präsent. Unter der Adresse www.kulturfeste.de finden sich die Festivals und deren Veranstaltungen, und die Informationen werden regelmäßig aktualisiert.
20 der diesjährigen Kulturfeste nehmen übrigens Bezug auf den 300. Geburtstag von Friedrich II. In Prenzlau gibt es dazu beispielsweise eine Ausstellung im Dominikanerkloster. Nachfolgend ein Überblick über die Veranstaltungen im Landkreis Uckermark: Los geht es mit dem Uckermärkischen Orgelfrühling vom 5. bis 16. Mai 2012. Der traditionelle Kultursommer im Klostergarten Prenzlau findet 2012 vom 12. Mai bis 1. September statt. Im Rahmen der Odertal-Festspiele Schwedt finden zwischen dem 25. Mai und 8. September zahlreiche Veranstaltungen statt. Das Bebersee Festival in Groß Dölln geht in diesem Jahr vom 21. bis 29. Juli über die Bühne. Und vom 18. August bis 2. September stehen wieder die Uckermärkischen Musikwochen auf dem Programm der Kulturfeste im Land Brandenburg. Zudem gibt es zahlreiche Veranstaltungsorte in der Uckermark bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten vom 9. Juni bis 9. September.
Die Veranstalter der Kulturfeste im Land Brandenburg erhoffen sich 2012 eine ähnlich große Besucherresonanz wie im vergangenen Jahr, sagte Christoph Wichtmann. 2011 habe es mehr als 1500 Veranstaltungen wie Konzerte, Opern- und Theateraufführungen, Lesungen und Filmvorführungen an etwa 450 verschiedenen Orten in Brandenburg gegeben, zu denen insgesamt rund 330 000 Kulturinteressierte gekommen waren.
Kampf gegen „Grenzkriminalität“ zur Chefsache erklärt
Möglichkeiten zur Verhinderung von Grenzkriminalität standen in Prenzlau im Mittelpunkt einer Regionalkonferenz für den Landkreis Uckermark. Daran nahmen neben Vertretern der Kommunen, Unternehmen, Landwirten und Politikern auch führende Mitarbeiter der Polizei, des Zolls sowie der Staatsanwaltschaften Frankfurt (Oder) und Neuruppin teil. Olaf Fischer, Leiter der Polizeidirektion Ost, Uckermark-Landrat Dietmar Schulze sowie die Leitenden Oberstaatsanwälte Carlo Weber und Gerd Schnittcher von den Staatsanwaltschaften Frankfurt (Oder) und Neuruppin erklärten im Anschluss an die Beratung, dass das Thema „Grenzkriminalität“ von allen Beteiligten zur Chefsache erklärt worden ist.
Nach Aussage des Präsidenten des Unternehmerverbandes Uckermark, Siegmund Bäsler, nimmt der durch die Diebstähle verursachte Schaden derart zu, dass konkrete Maßnahmen von Polizei und Justiz erforderlich sind. Friedhelm Rogasch vom Bauernverband der Uckermark räumte in diesem Zusammenhang ein, dass die in der Landwirtschaft verwendeten Maschinen von den Herstellern weitestgehend nicht mit Wegfahrsperren oder anderen technischen Sicherheitsvorkehrungen versehen sind. Das träfe überwiegend auch auf die Scheunen und Garagen zu, in denen diese Maschinen den Winter über abgestellt werden.
Im Kampf gegen die Grenzkriminalität konnte der Leiter der Polizeidirektion Ost, Olaf Fischer, erste Erfolge vermelden. Zugleich machte er aber auch deutlich, dass die Tätergruppen sich schnell auf veränderte Situationen einstellen. Insofern sei nicht nur flexibles polizeiliches Handeln, sondern auch das Beschreiten neuer Wege in der Zusammenarbeit nötig. „Der Einsatz zusätzlicher Polizeihundertschaften kann keine Dauerlösung sein“, so Fischer. Er bestätigte, dass die zusätzlichen Kräfte zunächst bis Ende März oder Anfang April in der Region tätig sein werden. Für den 30. Januar 2012 kündigte er eine Beratung mit den Polizeikommandanten der benachbarten polnischen Gebiete an. Ebenso sein ein diesbezügliches Treffen in Szczecin geplant.
Regelmäßig geplante „Präventionsstammtische“ sollen der kontinuierlichen Information potentieller Geschädigter und kommunaler Verantwortungsträger zur weiteren Entwicklung der Grenzkriminalität und zu lokalen Problemlagen dienen. Gleichzeitig soll eine größere Transparenz zu durchgeführten polizeilichen Maßnahmen praktiziert werden, sagte Olaf Fischer. Von Seiten der Polizei wurde deutlich gemacht, dass soziale Kontakte und das „Sich verantwortlich fühlen für das Eigentum Anderer“ das Sicherheitsgefühl positiv beeinflussen können. Auf der Konferenz wurden auch Präventionsstrategien zur Verhinderung von Diebstahlskriminalität vorgestellt. Dazu gehören die Forensische Markierung von Kraftfahrzeugen, Geräten und Sachgegenständen mit künstlicher DNA, eine intensivere Betreuung durch die Revierpolizei sowie weitere technische Sicherungsmöglichkeiten wie Tanküberwachungsmodule, Diebstahlalarme und Satellitenortung.
Die Leitenden Oberstaatsanwälte Carlo Weber und Gerd Schnittcher von den Staatsanwaltschaften Frankfurt (Oder) und Neuruppin zeigten sich auf Nachfrage vorsichtig optimistisch, was höhere Sanktionen für die Täter betrifft. Seit wenigen Wochen, so Schnittcher, sei es durch die Zusammenarbeit mit der polnischen Justiz nun möglich, das vom Täter auf polnischer Seite angehäufte Vorstrafenregister bei einem Prozess auf der deutschen Seite für die Höhe des Strafmaßes anzurechnen. Carlo Weber forderte die Unternehmer und Landwirte auf, jede Straftat anzuzeigen. „Denn, wer Kriminalität nicht statistisch erscheinen lässt, muss sich über personellen Abbau bei Polizei und Justiz nicht wundern“, meinte er.
Im Ergebnis der Beratung verständigten sich die Teilnehmer auf ein Zehn- Punkte-„Positionspapier“ zur Verbesserung der Sicherheit in der Grenzregion. Darin heißt es unter anderem: „Sicherheit ist ein hohes Gut. Auch die Menschen in der Grenzregion haben ein Recht darauf, in Sicherheit und frei von Kriminalitätsfurcht zu leben… Die Sicherheit und Strafverfolgung in der Grenzregion ist Chefsache… Eine neue Qualität im Kampf gegen die Grenzkriminalität ist durch die Verknüpfung von staatlichem Handeln und bürgerschaftlichem/unternehmerischem Engagement zu erreichen. Durch ein abgestimmtes Vorgehen können Synergieeffekte erreicht werden, und die Wirksamkeit der polizeilichen Arbeit wird verbessert…Die polizeiliche Zusammenarbeit mit der Bundespolizei und den Zollbehörden ist ein wesentlicher dauerhafter Bestandteil der Repressionsmaßnahmen. Das vernetzte, gemeinsame Vorgehen der Behörden, ausgerichtet an den festgestellten Brennpunkten, wird sichergestellt.“
6. Kita-Sport-Spiele der Uckermark
Besonders sportlich geht es dieser Tage bei den Steppkes in 35 Kindertagesstätten der Uckermark zu. Denn hier bereiten sich zum 6. Mal die jüngsten Sportler des Kreises mit viel Ehrgeiz auf die diesjährigen Kita-SportSpiele vor. „Bei diesem traditionelles Großereignis werden am 7. September 2011 mehr als 200 Kindergartenkinder auf dem Sportplatz und in der Turnhalle der Prenzlauer Grabow-Oberschule um den Pokal des Uckermark-Landrates kämpfen“, teilte Sylvia Konang von der Kreissportjugend Uckermark gestern mit.
„Die Mannschaften werden aus je sechs Mädchen und Jungen im Alter zwischen vier und sechs Jahren gebildet. Auf dem Programm stehen neben einer Abschlussstaffel (als Umkehrstaffel zehn Meter hin und zehn Meter zurück) mit vier Wettbewerben (einfacher Wettlauf um das Wendemal, Rückwärtslauf, Vierfüßlergang und Paarlauf Hand in Hand) Wettkämpfe in mehreren Einzeldisziplinen. Dabei werden die Besten im Balancieren über eine Turnbank, im Hindernislauf, Ballzielwurf, Bumeranglauf, Schlängellauf und Schlussweitsprung gesucht“, war von Sylvia Konang zu erfahren.
„Die feierliche Eröffnung findet um 10.15 Uhr auf den Sportanlagen in Prenzlau statt. Um 10.30 Uhr soll dann der erste Startschuss für die Wettbewerbe fallen. Die Siegerehrung soll gegen 13 Uhr beginnen. Hier werden die Besten wieder Medaillen, Urkunden sowie Sachpreisen ausgezeichnet. Und das Siegerteam darf sich auf den von Landrat Dietmar Schulze gestifteten Pokal freuen“, war von Sylvia Konang zu erfahren. Pokalverteidiger ist die Kita „Hans-Christian Andersen“ aus Schwedt, die bereits in den beiden vergangenen Jahren siegreich war und den Pokal damit zum dritten Mal in Folge in der Oderstadt holen könnte.
Wie schon in den Vorjahren werde es bei den Kita-SportSpielen wieder einen zusätzlichen Höhepunkt geben, teilte sie weiter mit: „Alle Mannschaften beteiligen sich im Rahmen von vier elementaren Zusatzdisziplinen zugleich zum 4. Mal am landesweiten Vergleich ‚Immer in Bewegung mit Fritzi’ der Brandenburgischen Sportjugend. Hier konnten wir in den vergangenen Jahren im Landesvergleich schon viele gute Platzierungen erreichen.“
Die Veranstalter zeigten sich erfreut, dass sie auch in diesem Jahr wieder auf die bewährte Hilfe von Sponsoren wie der Gesellschaft für Leben und Gesundheit, der Uckermärkischen Dienstleistungsgesellschaft und der Brandenburgischen Sportjugend zurückgreifen können und dass die Grabow-Oberschule wieder ihre Sportstätten sowie Schülerinnen und Schüler als Kampfrichter und Helfer zur Verfügung stellt.
Vorrangiges Ziel der Kita-SportSpiele ist es, die körperliche Bewegung zu fördern, die für die kindliche Entwicklung und die Persönlichkeitsentfaltung eine fundamentale Bedeutung hat.
Bei den diesjährigen Kita-SportSpielen der Uckermark werden folgende Mannschaften am Start sein:
Kita „Grashüpfer“ Jagow, „Am Storchennest“ Gramzow, „Friedrich Fröbel“, „Uckersternchen“, „Kinderland“, Geschwister Scholl“, „Freundschaft“ und „Kinderstübchen“ (alle Prenzlau), „Gänseblümchen“ Passow, „Regenbogen“, „Kinderwelt“, „Weg ins Leben“, „Kinderarche“, „Hans-Christian Andersen“,Integrative Naturkita, „Friedrich Fröbel“, „Uckis Spatzenhaus“ (alle Schwedt), „Anne Frank“ Milmersdorf, „Egelpfuhlfrösche“ und „Käthe Kollwitz“ (beide Templin), „Burgzwerge“ Greiffenberg, „Uckerland-Spatzen“ Werbelow, „Sonnenschein“ Boitzenburg, „Mäusestübchen“ Haßleben, „Gänseblümchen“ Göritz, „Dorfspatzen“ Hohengüstow, „Schlumpfhausen“ Mark Landin, „Rappelkiste“ Grünow, „Sonnenschein“ Brüssow, DRK-Kneipp-Kita „Cohrs Stift“ Lychen, „Kinderstübchen“ Angermünde, „Dreikäsehoch“ Röddelin, „Zwergenland“ Pinnow, „Am Storchennest“ Vierraden und „Zwergenland“ Schmölln.
Infos und Kontakt über Sylvia Konang, Sportjugend im Kreissportbund Uckermark, Prenzlauer Allee 9, 17268 Templin, Telefon 03987 – 50843
„Preußen“ mit vollem Terminkalender
Das einzige Profi-Orchester der Uckermark, das Preußische Kammerorchester Prenzlau, ist gefragt wie nie zuvor. „Schon jetzt stehen an die 130 Konzerte fest im aktuellen Auftrittskalender. Zum heutigen Zeitpunkt sind darunter auch knapp 60 Gastspiele außerhalb der Uckermark. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das die höchste Zahl, und sie liegt rund ein Drittel über unseren bisherigen Buchungen für eine Spielzeit“, informierte der Geschäftsführende Direktor der Uckermärkischen Kulturagentur gGmbH Jürgen Bischof am Freitag in einem Pressegespräch zur Vorstellung der Pläne für die beginnende Spielzeit 2011/2012 in Prenzlau.
„Besonders erfreulich für uns ist, dass darunter auch Engagements für Gastspiele in den Jahren 2012 und 2013 sind“, ergänzte Frank Zacher, der Chefdirigent der „Preußen“. Beide verwiesen darauf, dass es damit gelingen werde, den Bekanntheitsgrad des Orchesters weit über die Grenzen der Uckermark weiter zu steigern, beispielsweise mit zwei Gastspielen am neu hinzugekommenen Auftrittsort Itzehoe (Schleswig-Holstein) oder durch die Kooperation mit dem „Theater am Rand“ in Zollbrücke (Märkisch-Oderland).
„Unsere Wurzeln bleiben natürlich weiterhin in der Uckermark“, versicherte Jürgen Bischof. „So werden wir auch in dieser Spielzeit unsere beliebten Anrechtsreihen Klassik (Start am 28. Oktober 2011 mit Werken von Mozart, Schnittke und van Beethoven), Unterhaltung (1. Konzert der Reihe am 23. September 2011 unter dem Motto „Wenn ich einmal reich wär‘…“) und Kammermusik/‚Groschenkonzerte‘ im Dominikanerkloster (Start am 13. November 2011) sowie die ‚kleine Form‘/‘DasAndere Konzert‘ im Jugendgästehaus ‚UcKerWelle‘ in Prenzlau (Start am 21. Oktober 2011) anbieten. Den erfreulich angestiegenen Besucherzahlen in Templin wollen wir ebenfalls Rechnung tragen und organisieren gemeinsam mit dem Multikulturellen Centrum und der Kantorei Templin erstmals eine kleine Anrechtsreihe im benachbarten Thermalsoleheilbad. Zum Vorzugspreis können die Musikfreunde dort eine preiswerte Kombikarte für je ein Klassikkonzert (12. Februar 2012) und ein Unterhaltungskonzert der ‚Preußen‘ (zum Muttertag am 12. Mai 2012) sowie ein Kirchenkonzert (Chorkonzert am 13. Juni 2012) erwerben“, sagte Jürgen Bischof. 
Zudem verwies er darauf, dass die Uckermärkische Kulturagentur auch weiterhin mit ihren langjährigen Partnern in Schwedt, Angermünde oder Kamien Pomorski, Szczecin und Kolobrzeg (alles Polen) zusammenarbeitet und als Veranstalter von musikalischen und künstlerischen Events tätig sein wird. Ebenso werde die seit Jahren erfolgreiche Betreuung des „Bebersee-Festivals“ in Groß Dölln fortgesetzt.
Bei Sonderkonzerten ist das Preußische Kammerorchester Prenzlau demnächst unter anderem im Monplaisir in Schwedt („Klassik am Nachmittag“, 27. August 2011, 16 Uhr), in der Kirche Schönermark („Klassik in Dorfkirchen“, 28. August 2011, 17 Uhr), in der Kirche Menkin (Konzert zum Erntedankfest, 3. September 2011, 13 Uhr), in der Kirche Strehlow (Abschlusskonzert der Uckermärkischen Musikwochen mit polnischen Künstlern, 4. September 2011, 17 Uhr) und in der Kirche Wolfshagen (Konzert zum Tag des offenen Denkmals, 11. September 2011, 18 Uhr) zu erleben.
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