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Templiner Nachrichten (32)
Max Mandrella in Guben Dritter über 66 km
Am vergangenen Wochenende stand für einige Nachwuchsradsportler des SV Lokomotive Templin erneut ein wichtiger Wettkampf auf dem Programm. „In Heinersbrück bei Cottbus ging es bei einem Kriterium auf einem Rundkurs über sechs Runden (12 km) um gute Platzierungen und wichtige Punkte für die Landesauswahlwertung“, berichtete Trainer Klaus Fermum.
„In der Altersklasse U 15 weiblich belegte Lea Pasenow den 3. Platz. Für eine kleine Überraschung sorgte ihre Zwillingsschwester Marie, die gleich hinter ihr Platz 4 belegen konnte“, freute sich Klaus Fermum. Nicht so gut lief es dagegen für ihre Mannschaftskameraden Jakob Schenk und Erik Kulisch (U 15 männlich), die der Konkurrenz diesmal nicht folgen konnten.
„Am Sonntag stand ein Straßenrennen bei Guben auf dem Programm, bei dem es auf einem anspruchsvollen Kurs mit einem langen Zielanstieg ebenfalls um Punkte in der Landesauswahlwertung ging“, informierte Klaus Fermum. Am besten schnitt dabei aus Templiner Sicht Max Mandrella (U 17) ab, der über 66 km Dritter wurde. Die Pasenow-Schwestern wurden hier über 22 km Achte (Lea Pasenow) beziehungsweise Zehnte (Marie Pasenow). Lukas Schenk (U 11) und Jakob Schenk (U 15) kämpften erneut tapfer, aber am Ende reichte es erneut nicht für vordere Platzierungen.
In der Seniorenklasse war Jörn Wiegner aus Templin am vorigen Wochenende bei zwei Straßenrennen in Hamburg und Kiel am Start, wo er die Plätze 5 und 8 belegen konnte.
Am kommenden Wochenende sind Lea und Marie Pasenow bei der stark besetzten traditionellen Ostthüringen-Tour in Gera am Start. Am 1. Mai steht für die Templiner dann das nächste Landesauswahlrennen in Finsterwalde auf dem Programm.
"Solarkraftwerk Templin - Groß Dölln" soll Ende September fertig sein
Die Firma Belectric mit Sitz in Kolitzheim (Bayern) hält an ihrem Vorhaben fest, auf dem Gelände des ehemaligen russischen Militärflughafens in Groß Dölln bei Templin (Uckermark) auf 214 Hektar Fläche ein großes Solarkraftwerk mit 128 Megawatt (peak) Leistung zu bauen. „Für unser künftiges ‚Solarkraftwerk Templin-Groß Dölln‘ benötigen wir rund 1,5 Millionen Solarmodule. Und diese werden wir - trotz der vom amerikanischen Solarmodulhersteller First Solar angekündigten Schließung des Standortes Frankfurt (Oder) zum Herbst 2012 - möglichst noch komplett in Frankfurt (Oder) einkaufen“, versicherte Belectric-Geschäftsführer Martin Zembsch am Dienstagabend bei einem Vor-Ort-Termin mit Templins Bürgermeister Detlef Tabbert und Templiner Stadtverordneten.
„Wir rechnen fest mit der Erteilung der Baugenehmigung durch den Landkreis Uckermark in der 22. Kalenderwoche. Am 1. Juni 2012 wollen wir mit dem Bau beginnen. Als Fertigstellungstermin haben wir den 30. September 2012 fest im Auge“, fügte er hinzu. Zur Höhe der Gesamtinvestitionssumme wollte er sich auf Nachfrage nicht äußern. Bürgermeister Tabbert sprach von einem „ambitionierten Zeitplan“. Wie man sehen könne, sei der Investor „bereits mit deutscher Gründlichkeit und viel Manpower ans Werk gegangen“. „Auf einer Sondersitzung am 29. Mai 2012 werden wir der Stadtverordnetenversammlung den Flächennutzungsplan und den Beschluss zum Bau vorlegen“, kündigte er an.
Martin Zembsch informierte die Gäste und Vertreter der Presse, in welchem Maße sein Unternehmen nach dem Kauf der entsprechenden Flächen in der Nachbarschaft des „auto motor und sport-Driving Centers Groß Dölln“ bereits in Vorleistung gegangen ist und dass sein Unternehmen „bereits mehrere Millionen Euro investiert hat“. „Was wir bislang tun durften, ist getan. Das gilt beispielsweise für die Waldumwandlung auf einer Teilfläche von 80 Hektar, die Beseitigung von militärischen Altlasten, die Kampfmittelberäumung, das Abtragen einer ehemaligen Mülldeponie - im Mai sollen diese Arbeiten beendet sein, rund 10 000 Kubikmeter Müll sind bereits ordnungsgemäß entsorgt - oder den Abriss von 25 alten Kasernen- und Wohngebäuden, von denen bisher 21 verschwunden sind“, erläuterte der Belectric-Chef.
Das Unternehmen Beletric ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei der Entwicklung und dem Bau von Freiflächen-Solarkraftwerken sowie Photovoltaik-Dachanlagen. Es beschäftigt rund 2000 Mitarbeiter an 15 Standorten weltweit.
Spendier- und tanzfreudige Templiner "Löwen"
Über einen Spendenscheck in Höhe von beachtlichen 2000 Euro kann sich der Förderverein de Gymnasiums Templin freuen. Übergeben hat ihn der Vorsitzende des Fördervereins Lions Club Templin e. V., Thilo Kleinschmidt, am Sonnabend am Rande des 6. Lions-Balls im Ahorn Seehotel an Gymnasiastin Luisa Klan. „Das Geld stammt aus den Einnahmen einer Versteigerung von Kunstwerken, die uns freundlicherweise vom Kunstverein Templin und dem Annenwalder Glaskünstler Werner Kothe zur Verfügung gestellt wurden, sowie aus den Einnahmeüberschüssen unseres heutigen Balls“, berichtete Kleinschmidt.
All jene, die 50 Euro für eine Ballkarte ausgegeben hatten, taten dies gewiss ohne Reue. Konnten sie doch nicht nur einen schönen Abend mit ihren Partnern und Freunden verbringen und sich an einem erlesenen Gala-Büffet laben, das die Küche des Seehotels gezaubert hatte und dafür viel Lob von den Ballgästen bekam, sondern auch etwas Gutes tun. „Das Geld kommt uns wie gerufen. Wir möchten uns herzlich dafür bedanken. Jetzt können wir endlich einen lang gehegten Wunsch in die Tat umsetzen und für den Pausenhof des Gymnasiums eine Basketballanlage und zwei Tischtennisplatten anschaffen“, war von der Vorsitzenden des Fördervereins des Gymnasiums Templin, Ute Janitschke, zu erfahren.
Im Rahmen einer „stillen Versteigerung“ wurden zum Ende des Ballabends die jeweils Meistbietenden neue Besitzer einer Vase und eines Glasbildes von Werner Kothe, je eines Aquarells von Matthias Schilling und von Britta Pröfrock sowie des Acrylbildes „Störche“, das die aus Polen stammende Künstlerin Bogumila Kociolek zur Verfügung gestellt hatte.
Als Dankeschön zeigten nach der Scheckübergabe einige künstlerisch talentierte Gymnasiasten auf der Bühne Proben ihres Könnens. Viel Beifall gab es für Khanh Ngo Quang (9. Klasse/Klavier), Anna Waltrich (10. Klasse/Klassische Gitarre), Josephine Deittert (13. Klasse/ Westerngitarre und Gesang) sowie die Schülerband des Gymnasiums unter Leitung des Lehrers Peter Steuer. „Wer uns gut findet, kann uns übrigens auch gern für seine Familien- oder Firmenfeier buchen. Wir haben das auch schon in den vergangenen Jahren immer wieder gern gemacht“, rührte Steuer gleich ein wenig die Werbetrommel für die jungen Künstler.
Zur Musik der Party-Liveband „Voice & Music“ aus Berlin wurde bis nach Mitternacht ausgiebig getanzt. „Nach den entsprechenden Bedarfsermittlungen im vergangenen Jahr haben wir diesmal die Tanzflächengröße in etwa verdoppelt“, sagte schmunzelnd Ball-Mitorganisator Thilo Kleinschmidt.
Ziel der Lions Clubs ist der Einsatz für das Gemeinwohl, ohne religiösen oder politischen Hintergrund. Nach Auskunft von Thilo Kleinschmidt gehören von den 20 Mitgliedern der Lions aus Templin und Umgebung 13 zum Förderverein. Wie ihre Mitstreiter in den Lions Clubs in aller Welt handeln sie nach dem Slogan „We serve“ (zu Deutsch: Wir dienen). Die Lions sind nach eigenen Angaben die größte Serviceorganisation der Welt und haben sogar einen ständigen Beratersitz bei den Vereinten Nationen. Uwe Werner
Templiner unter den Top 10 der besten Webseiten Brandenburgs
Am Dienstag wurden in der Bundeshauptstadt die Gewinner des „Website Award 2012“ für Berlin und Brandenburg bei der Industrie- und Handelskammer Berlin geehrt. Unter die Top 10 der besten Webseiten Brandenburgs schaffte es mit Christian Brandenburg auch ein Templiner.
„Die Qualität der für den Wettbewerb eingereichten Webseiten war wirklich außergewöhnlich, und die Jury hatte kein leichtes Spiel, die Gewinner zu küren. Umso mehr freut es mich, dass auch ein von mir im Kundenauftrag - für den Templiner Landwirt Sebastian Markhoff - gestalteter Internetauftritt dabei ist (http://www.templiner-landprodukte.de)“, sagte gestern Christian Brandenburg unserer Zeitung. „Die Qualität der für den Wettbewerb eingereichten Webseiten war wirklich außergewöhnlich, und die Jury hatte kein leichtes Spiel, die Gewinner zu küren. Umso mehr freut es mich, dass auch ein von mir im Kundenauftrag - für den Templiner Landwirt Sebastian Markhoff - gestalteter Internetauftritt dabei ist (http://www.templiner-landprodukte.de)“, sagte gestern Christian Brandenburg unserer Zeitung. (Uwe Werner)
9. Radrennen "Rund um das Driving Center"
„Wir erwarten am Sonntag, dem 1. April 2012 neben hoffentlich vielen begeisterten Zuschauern erneut starke Starterfelder mit insgesamt rund 600 Radsportlern aus 80 Vereinen - vor allem aus Berlin und Brandenburg, aber auch aus anderen Teilen Deutschlands und aus dem benachbarten Ausland“, berichtete Lok-Nachwuchstrainer Klaus Fermum. Er hat seine Schützlinge in den letzten Wochen und Monaten mit vielen Trainingstouren auf dem Rennrad sowie zahlreichen Kraft- und Fitnesstrainingseinheiten wieder bestmöglich auf die neue Wettkampfsaison vorbereitet und hofft nun mit ihnen auf gute Platzierungen. „Wir wollen uns vor heimischem Publikum natürlich gut in Szene setzen und nicht blamieren“, meinte Klaus Fermum mit Blick auf die Nachwuchsrennen mit Templiner Beteiligung. Hinzu kommt, dass die Veranstaltung in Groß Dölln wieder als Landesauswahlrennen für die verschiedenen Nachwuchsklassen eingestuft worden ist. „Auch bei unserem 9. ‚Rund ums Driving Center‘ werden wieder einige Profi-Teams dabei sein, um sich gezielt auf die anstehenden Saisonhöhepunkte vorzubereiten“, berichtete Klaus Fermum.
Von seinen Schützlingen gehen voraussichtlich neun Aktive an den Start. Die besten Chancen auf vordere Platzierungen rechnet er sich in der Altersklasse U 15 weiblich aus, in der auch Lea und Marie Pasenow am Start sein werden.Für die Radsportler beginnt in diesen Tagen die Straßensaison 2012. Der Sportverein Lokomotive 1951 Templin e. V. gehört zu jenen Veranstaltern, die im zeitigen Frühjahr erste Bewährungsproben ermöglichen. So zum Beispiel mit dem traditionellen „Radrennen rund ums Driving Center Groß Dölln“, welches in diesem Jahr am 1. April bereits seine neunte Auflage erleben wird. Der SV Lok hat gemeinsam mit seinen treuen Helfern und Sponsoren das Ereignis wieder bestens vorbereitet und hofft auf schönes Wetter. Besonders dankbar sind die Veranstalter dem Betriebsleiter des „auto motor und sport“-Driving Centers, Peter Moers, und seinem Team für die großzügige Unterstützung.
Am 1. April dürfen sich die Zuschauer auf zehn Rennen für die verschiedensten Altersklassen freuen - vom Nachwuchs der Schüler U 11 über die Lizenzfahrer der Männer bis hin zu den Senioren und Hobbyfahrern. Letztgenannte können sich auch noch am Renntag anmelden (wer noch nicht 18 Jahre alt ist, benötigt eine schriftliche Erlaubnis der Eltern). Der erste Start erfolgt am Sonntagmorgen um 9 Uhr. Dann wird das Feld der Schülerinnen U 15 über drei Runden (30,3 km) ins Rennen geschickt. Anschließend geht es jeweils mit einigem Zeitabstand weiter: 9.03 Uhr Schülerinnen U 13 (zwei Runden/20,2 km), 9.06 Uhr U 11/männlich und weiblich (eine Runde/10,1 km); 10 Uhr U 15 männlich (drei Runden/30,3 km); 10.03 Uhr U 13 männlich (zwei Runden/20,2 km); anschließend zeitlich gestaffelt U 17 männlich, Hobbyfahrer, Männer C und Senioren. Das letzte Rennen des Tages, das der Männer in der KT A/B-Klasse über elf Runden (110 km), wird gegen 13 Uhr gestartet. Mit der letzten Siegerehrung wollen wir gegen 16 Uhr beginnen“, war von Klaus Fermum abschließend zu erfahren.
Baustart für neues Mehrfamilienhaus
Templin. In der kommenden Woche ist es soweit: Mit dem symbolischen 1. Spatenstich startet die Wohnungsbaugenossenschaft „Uckermark“ Templin e.G. (WBG) am 21. März 2012 den Bau eines Mehrfamilienhauses. Es wird in der Baulücke an der Oberen Mühlenstraße/Ecke Fischerstraße errichtet, informierte der Hauptamtliche Vorstand der Genossenschaft, Anke Junker-Füchsel. „Wir investieren dafür insgesamt rund 1,4 Millionen Euro, darunter 400 000 Euro Eigenkapital unserer Genossenschaft. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Bauarbeiten auf dem 803 Quadratmeter großen Gelände im Oktober abgeschlossen sein, so dass unsere Genossenschafter noch in diesem Jahr in ihre neuen Wohnungen einziehen können“, sagte sie.
In dem barrierefreien Mehrfamilienhaus entstehen nach den Plänen des Architekten Wolfgang Grieger aus Ringenwalde zehn Zweiraum- beziehungsweise drei Dreiraum-Wohnungen sowie eine Vierraum-Wohnung. Bis auf eine werden alle einen Balkon bzw. eine Dachterrasse haben und mit einem Aufzug zu erreichen sein. Eine Grünanlage mit drei PKW-Stellplätzen soll im Hofbereich entstehen. (uwe)
Bei der Schützengilde wird jetzt auch lautlos geschossen
In der Öffentlichkeit sind Mitglieder von Schützenvereinen wohl vor allem dafür bekannt, dass sie in imposanten Uniformen auftreten und zu besonderen Anlässen lautstark Salut aus Vorderladergewehren und Kanonen schießen. Das normale Vereinsleben sieht dagegen doch etwas anders aus. Die Schützengilde Templin 1810 e.V. will ihr Tätigkeitsfeld jetzt ausdehnen und künftig neben dem Trainings- und Wettkampfbetrieb für Luftgewehr/Luftpistolen-, Kleinkaliber-, Großkaliber- und Vorderladersport auch Bogenschießen anbieten.
„Dazu gründen wir derzeit eine neue Sparte Bogensport, die interessierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen offen stehen soll. Zu diesem Zweck haben sich Marko Kasprik und Klaus Besser als Schießsportleiter Bogensport ausbilden lassen“, informierte Heiko Strempel am Montag in einem Gespräch mit unserer Zeitung. „Bereits am kommenden Sonntag, dem 18. März 2012, laden wir alle Mitglieder und Interessierten von 9 bis 16 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein und wollen bei dieser Gelegenheit auch unseren neuen Bogenschießplatz auf unserer Anlage im Gewerbegebiet Süd feierlich einweihen“, berichtete er. Außerdem besteht an diesem Tag die Möglichkeit, kostenlos unter Anleitung erfahrener Schützen mit Kleinkaliberpistolen und –gewehren sowie Recurvebogen und Compoundbogen seine Zielsicherheit selbst einmal zu testen.
Die Templiner Schützengilde zählt heute 72 Mitstreiter und ist Mitglied im Deutschen Schützen Bund e. V. sowie im Brandenburgischen Schützenbund e. V. „Unser Verein ist gemeinnützig und hat sich als wichtigstes Ziel auf die Fahnen geschrieben, den Schießsport auf der Basis sportlicher Kameradschaft zu fördern. Das betrifft sowohl den Leistungs-, als auch den Freizeit- und Erholungssport“, sagte Heiko Strempel.
Mit einem großen Festumzug hatte die Schützengilde Templin 1810 e.V. beim Stadtfest im Jahr 2010 ihr 200-jähriges Bestehen gefeiert. Die Wurzeln des heutigen Vereins liegen in der Schützengilde, die am 19. Juni 1810 aus der Taufe gehoben worden war. In den Jahren 1830 und 1831 waren am Eingang des Bürgergartens für 2490 Taler das Schützenhaus und eine Schießmauer errichtet worden, wo am 30. Mai 1831 auch der erste Schützenball gefeiert wurde. Ihre erste einheitliche Uniform bekamen die Templiner Schützen im Jahre 1845. Nach 1938 löste sich die Templiner Schützengilde zunächst auf. Im Jahre 1994 organisierten 15 Gleichgesinnte die Neugründung der Schützengilde Templin 1810 e.V. Beim Festumzug zur 725. Jahrfeier der Stadt Templin wurde am 1. Oktober 1995 die neue Fahne der Gilde geweiht. Am 24. Juni 2000 wurde das heutige Schützenhaus im Schützenweg im Gewerbegebiet Süd eingeweiht. Nähere Informationen zum Bogenschießsport gibt es beim Vereinsvorsitzenden Helmut Böge unter der Telefonnummer 03987 6476. Im Internet: www.schuetzengilde-templin.de
Drei Verletzte bei Verkehrsunfall in Templin
Zu einem Verkehrsunfall wurden gestern am späten Nachmittag Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in die Templiner Innenstadt gerufen. Bei dem Unfall wurden gegen 17.10 Uhr nach Polizeiangaben an der Kreuzung Mühlenstraße/Goethestraße drei Personen verletzt und zur Behandlung ins Krankenhaus Templin eingeliefert. Der genaue Unfallhergang war bei Redaktionsschluss noch nicht geklärt.
In den Unfall verwickelt waren zwei Pkw sowie ein Radfahrer, der sein Rad auf dem Gehweg geschoben haben soll. An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Nach Zeugenaussagen, so die Polizei vor Ort, befuhr eines der Fahrzeuge die Mühlenstraße aus Richtung Stadtmitte in Richtung Schleusenbrücke. Der andere Fahrzeugführer soll in der Gegenrichtung unterwegs gewesen sein und beabsichtigt haben, von der Mühlenstraße links in die Goethestraße abzubiegen.
Dabei müsse es zu dem Zusammenstoß gekommen sein. Wegen der Versorgung der Verletzten, nötiger Aufräumarbeiten durch die Feuerwehr und bis zur Beräumung der Unfallstelle kam es in der gesamten Innenstadt zu starken Verkehrsbehinderungen.
„Tag der offenen Tür“ in der Kunstschule Templin
Die Stadt Templin saniert in diesem Jahr das „Haus der Jugend und Kunst“. Bis zum Abschluss der Bauarbeiten mussten sich die Mieter ein vorübergehendes Domizil suchen. Die Kunstschule des Kunstvereins Templin ist vorübergehend in das Gebäude der ehemaligen Lindenschule umgezogen. Über die Angebote möchte der Kunstverein Templin am Sonnabend, dem 25. Februar 2012, alle Interessierten informieren und lädt deshalb ab 15 Uhr zu einem „Tag der offenen Tür“ in die Lychener Straße ein. Vorgestellt werden die Keramik- und der Grafikwerkstatt sowie der Medienbereich. willkommen. Musikdozentin Margit Roßberg und weitere Dozenten werden zudem einen Einblick in ihre Kurse geben. Für Kinder und Jugendliche wird ein Workshop von Dozentinnen der Gruppe „Extrafeindesign“ aus Berlin angeboten. Am Abend sind ab 18 Uhr alle Umzugshelfer, Mitglieder und Freunde des Kunstvereins eingeladen, die Eröffnung der Kunstschule im Übergangsdomizil zu feiern.
Jubiläums-Gitarrenfestival fällt aus!
Karsten Wagner legt sein Amt als Vorsitzender des Kunstinstituts BAJA e. V. nieder – Finanzierung des Großereignisses nicht gesichert
Diese Meldung schlug bei den Organisatoren des 20. Internationalen Gitarrenfestivals ein wie die sprichwörtliche Bombe: „Unser Vorsitzender Karsten Wagner ist von seinem Amt zurückgetreten“, teilte die künstlerische Leiterin des Kunstinstituts BAJA e. V., Barbara Richter-Rumstig, am Freitag mit. „Die Gründe für meinen Rücktritt vom Ehrenamt liegen in den unüberwindbaren Ansichten der künstlerischen Leitung und dem daraus folgenden Ausbremsen neu zu beschreitender Wege“, sagte Karsten Wagner auf Nachfrage. Gleichzeitig stellte er fest, „dass die Handlungsfähigkeit des Vereins trotz meines Rücktritts weiterhin gegeben ist“.
Der Zeitpunkt, zu dem der erst Ende vorigen Jahres frisch angeheuerte Kapitän die Segel streicht und die Kommandobrücke wieder verlässt könnte ungünstiger nicht sein. Die Jubiläumsveranstaltung mit vier Schülerwettbewerben sowie Konzerten, Seminaren und Workshops mit international bekannten Musikern und Musikpädagogen sollte eigentlich vom 26. bis 30. April 2012 über die Bühne gehen. Sollte, denn Barbara Richter-Rumstig und ihren Mitstreitern blieb nichts anderes übrig, als die „Reißleine“ zu ziehen und schweren Herzens folgende Entscheidung zu treffen: „Ich muss unser 20. Gitarrenfestival leider damit endgültig absagen“, bedauerte sie. „Seit November 2011 hatte ich Karsten Wagner als Geschäftsführer an meiner Seite, der die verwaltungstechnische Arbeit und die Geldbeschaffung übernehmen wollte. Er hat am 5. Februar sein Amt niedergelegt, und es ist nun überhaupt kein Geld da“, fügte sie hinzu. Es tue ihr außerordentlich leid, dass sie nicht – wie in den 19 Jahren zuvor – Absprachen und Zusagen einhalten kann. „Viele werden sagen, dass sie es geahnt hätten – ich habe es trotzdem versucht.
Der Versuch ist gescheitert. Mir ist selbstverständlich bewusst, was diese Meldung für alle, die sich schon intensiv auf unser diesjähriges Gitarrenfestival vorbereitet haben, bedeutet. Für mich selbst trifft es ebenso zu. Leider kann ich es nicht ändern“, sagte Barbara Richter-Rumstig.
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