Fahrsicherheitszentrum firmiert ab 2012 unter dem Namen „auto motor und sport-Driving Center Groß Dölln“
Templin. Ab 1. Januar 2012 firmiert das nach eigenen Angaben größte Fahrsicherheitszentrum Europas in Groß Dölln bei Templin (Uckermark) unter dem Namen „auto motor und sport-Driving Center Groß Dölln“. „Noch vor Ende des laufenden Geschäftsjahres hat die Driving Center Groß Dölln GmbH mit der Motor Presse Stuttgart, dem Herausgeber des renommierten Motorsportmagazins, einen neuen zuverlässigen Partner gewonnen“, teilte Betriebsleiter Peter Moers am Donnerstag mit.
„Nur knapp eine Autostunde von der Bundeshauptstadt Berlin entfernt, ist auf einem ehemaligen Militärflugplatz im Landkreis Uckermark eine der modernsten Renn- und Teststrecken in das rund 300 Hektar große Areal integriert worden. Geplant und erbaut wurde der permanente Streckenkurs mit elf Links- und acht Rechtskurven auf 2,4 Kilometer Länge und zwölf Meter Breite vom deutschen Bauingenieur Hermann Tilke“, erläuterte Peter Moers. Bereits bis zur Eröffnung der Rundstrecke Ende des Jahres 2009 seien über 3,2 Millionen Euro in das Fahrsicherheitszentrum investiert worden. Das Driving Center Groß Dölln sei bei den namhaften Automobilherstellern wegen seiner idealen Streckenverhältnisse und der optimalen Möglichkeiten und Rahmenbedingungen im Fahrsicherheits- und Testbetrieb nachgefragt, fügte er hinzu.
Bereits im September dieses Jahres wurde im Driving Center Groß Dölln in Kooperation mit dem Energieunternehmen E.ON edis ein weiterer Schritt in das Zeitalter der E-Mobility beschritten. Vertreter von E.ON edis Vertrieb hatte damals an den Betriebsleiter Peter Moers und sein Team zwei Elektro-Scooter übergeben. „Diese rein elektrisch angetriebenen Roller stehen für Zuverlässigkeit und viel Fahrspaß ohne Abgase und werden dabei gleichzeitig durch erfahrene Mitarbeiter des Fahrsicherheitszentrums auf Herz und Nieren auf ihre Alltagstauglichkeit getestet“, war von E.ON edis-Pressesprecher Jörg Uwe Kuberski am Donnerstag zu erfahren.
Das Driving Center Groß Dölln zeigte sich nach den ersten Testwochen sehr zufrieden mit den effizienten und emissionsfrei angetriebenen E-Scootern. Die Elektroroller von E.ON edis wurden als Fahrzeugklasse mit viel Potenzial charakterisiert, denn sie fahren fast CO2-frei und schonen somit das Klima und die Umwelt. „Der für den Betrieb des E-Scooters notwendige Akku wird an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose aufgeladen und sorgt für Fahrspaß ohne Lärm- und Feinstaubbelastung. Zudem sind Elektrofahrzeuge im Verbrauch kostengünstiger als solche mit Verbrennungsmotoren. 100 Kilometer in einem Benzinauto kosten den Verbraucher zwischen zehn und 12 Euro. Mit einem Elektroauto liegt der Preis bei drei Euro, und mit einem E-Scooter fährt man diese Strecke sogar für unter einen Euro“, sagte Kuberski. Dadurch würden die roten E.ON - Zweiräder den Ansprüchen an eine individuelle und nachhaltige Mobilität gerecht.