Die Mitstreiterinnen des Templiner Vereins „Freunde von Bad Polzin“ starten auch in diesem Jahr wieder ihre traditionelle Aktion „Nikolaus im Schuhkarton“. Das geschieht in diesem Jahr übrigens bereits zum 11. Mal.
„Im vergangenen Jahr waren 200 Päckchen zusammengekommen, und wir wollen auch diesmal wieder möglichst vielen Kindern aus sozial schwachen Familien in unserer polnischen Partnerstadt Polczyn Zdroj eine Freude zum Weihnachtsfest bereiten“, berichtete Mitorganisatorin Christel Priewe.
„Wir bitten also wieder die Templiner und Uckermärker um deren großzügige Unterstützung für unsere Aktion. Als weihnachtliche Aufmerksamkeiten besonders gefragt sind beispielsweise wieder Bekleidungsstücke, Spielzeug, Süßigkeiten, Sportzeug, kleiner Modeschmuck, Musik-CDs und Kosmetikartikel für den täglichen Bedarf. Wir bitten allerdings herzlich darum, dass keine leicht verderblichen Lebensmittel und kein Obst in die Nikolauspäckchen kommen“, sagten Danuta Laufer und Almuth Kokot von der „Freunden von Bad Polzin. Zudem sollte auf jedem Päckchen deutlich sichtbar vermerkt sein, ob es für einen Jungen oder ein Mädchen bestimmt ist.
Wer sich an der vorweihnachtlichen Aktion der „Freunde von Bad Polzin“ beteiligen möchte, kann seine liebevoll im Schuhkarton verpackten Geschenke noch bis zum 10. Dezember 2011 im Secondhand-Shop von Almuth Kokot in der Berliner Straße in Templin, bei Danuta Laufer in der Stadtbibliothek (Prenzlauer Allee 7), bei Sonja Kuntzagk in der Oberschule Templin (Dargersdorfer Straße) oder bei Christel Priewe in der Prenzlauer Allee 21 abgeben. Voraussichtlich am 11. Dezember, also pünktlich vor dem Weihnachtsfest, würden die Nikolauspäckchen nach Bad Polzin gebracht, informierten die Organisatorinnen.
Mit den Spendengeldern, insgesamt 800 Euro, die bei anderen Aktionen der Templiner Frauen in den Jahren 2010 und 2011 zusammenkamen, konnte übrigens sieben Familien mit behinderten Kindern aus Bad Polzin geholfen werden. Der Leiter der Sozialstation habe sich noch einmal ausdrücklich bei den Templinern und Uckermärkern bedankt, denn mit diesem Geld habe man beispielsweise ein Hörgerät für einen Jungen oder kleinere behindertengerechte Umbauten an Hauszugängen finanzieren können, so Christel Priewe abschließend.